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Phetchabun ist die am zentralsten gelegene Provinz in Thailand, gut 250 km nördlich von Bangkok. Das Besondere an dieser Provinz ist die Lage zwischen zwei Bergketten. Ab der Kreisstadt Wichianburi kann man bei günstiger Wetterlage von einem Bergzug zum anderen sehen und das zieht sich bis nach Norden, wo sich die zwei Bergzüge vereinigen im Landkreis Lom Khao.

Genau bei uns…!

Die Region hat kulturell eine Menge zu bieten! Nationalparks mit wunderschönen Aussichten, Wasserfällen und historischen buddistischen Stätten. Die lokalen Märkte landen zum Erkunden ein. Hier gibt es genug zu entdecken für die ganze Familie.

Bekannt bei den Thais ist diese Provinz auch durch die Frucht Tamarin, eine Untergruppe der Johannisbrotfrucht, die hier überall angebaut wird. Lom Khao erfreut sich auch einer gewissen Bekanntheit aufgrund von Nudeln mit verschiedenen Soßen, die hier an jeder Ecke in kleinen Garküchen angeboten werden.

An einigen dieser Orte kommen wir während unserer Tour vorbei. Andere sind nur wenige Kilometer entfernt und bieten sich als kleiner Ausflug an.

Die entfernteren Ziele eignen sich für einen Tagesausflug. Wer z.B. mit Familie reist, kann sich sicher sein, dass sie sich nicht langweilt.

Ihre Religion ist den Thais sehr wichtig. Das fällt allein schon dadurch auf, dass es im ganzen Land zahlreiche Tempel gibt. Diese Tempel werden „Wat“ genannt. In Phetchabun befinden sich einige wichtige buddhistische Heiligtümer.

Wat Prathat Phasornkaew (On Tour)

wurde 2010 zu einem buddhistischen Tempel. Neben der fantastischen Lage auf einem Berghang ist die besondere Handwerkskunst zu bemerken, die für den Bau verwendet wurde. Viele Tempel in Thailand wirken wie von der Stange, nur dieser nicht. In mühevoller Kleinarbeit wurde Porzellan als Verzierung an den Wänden verwendet. Im Zusammenspiel mit der gekonnten Architektur wird der Tempel zu einem echten Erlebnis. Am Wochenende und zu Feiertagen finden sich die Thais hier in Scharen ein.

Wat Phu Thap Boek (On Tour)

Oberhalb des Dorfes Phu Thap Boek ist dieses (noch) kleine Wat gelegen. Das Besondere an diesem Wat ist sein Alter, denn es stammt aus einer Zeit, in der ein Wat noch Individuell gebaut wurde und jedes Wat seinen ganz speziellen Charme hatte. Daneben befindet sich eine Buddha- und eine Elefantenstatue. Wer einmal unter dem Elefanten hindurch läuft, soll mit Glück gesegnet werden. Die Aussicht in das Pa Sak Tal ist allein schon den Besuch wert. Seit einigen Jahren wird hier ein pompöser Turm gebaut, der direkt auf dem Gipfel gelegen, auch von unserer Basis zu sehen ist.

Pechabura Buddhist Park (Kurzziel)

Bekannt als die größte Buddhastatue der Welt thront „Phra Buddha Maha Dhammaraja Chaloem Phra Kiat“ anmutig vor dem wunderschönen Petchabura Buddha Garden direkt am Highway 21 in der Provinzhauptstadt Phetchabun. Es ist seit Jahren die am meisten verehrte Buddhastatue. Wer jemals vom „Um Phra Dam Nam Festival“ oder der Badezeremonie gehört hat: Dies ist die Buddhastatue, weshalb die Einheimischen diese Feste feiern. Dieser gigantische Phra Buddha Maha Dhammaraja Chaloem Phra Kiat wurde gebaut, um „Seine Majestät, den König“ an seinem 84. Geburtstag zu feiern. Der dazu gehörende Garten umfasst eine Fläche von ca. 46 Hektar. Im Zentrum liegt ein großer Teich, der mit dem Fluss Pasak verbunden ist. In ihm wurde der ursprüngliche Phra Buddha Maha Dhammaraja gefunden. Die Einheimischen respektieren diesen Buddha sehr. Daher scheint dieser Garten immer mit Menschen bevölkert zu sein, die beten, meditieren und andere religiöse Aktivitäten ausüben. Die Reisenden, die für Glück und für eine sicherer Reise beten, nutzen diese Gelegenheit auch, um eine Ruhepause und Spaziergänge in dieser entspannte Atmosphäre zu machen, bevor es weiter geht.

Wat Mahathat (Kurzziel)

ist einer der ältesten Tempel der Stadt Phetchabun. In seiner Anlage steht ein Chedi, Phum Khao Bin genannt, 6 Meter hoch und in Form einer Lotusknospe. Es wird angenommen, dass er während der Sukhothai-Ära gebaut wurde, da er dem charakteristischen Stil der Zeit folgt. Die Ordinationshalle und die Versammlungshalle beherbergen Statuen von zwei sehr verehrten Mönchen: Luang Pho Ngam bzw. Luang Pho Phet.

Wat Traiphum (On Tour)

liegt auf dem Gipfel des Khao Kho Berges neben der Klosterresidenz Witchamai Punyaram. Der Stupa soll die heiligen Reliquien des Buddha Sri Lankas enthalten. Der Chedi wurde von den Bewohnern von Phetchabun erbaut, ein weiterer Teil einer Reihe von Verdiensten für den König anlässlich des 50. Jahrestages der Thronbesteigung Seiner Majestät. Bei wichtigen buddhistischen Anlässen wie dem Makha Puja Tag führen Einheimische und Besucher oft religiöse Zeremonien und Riten durch, wie etwa Kerzenlichtumzüge um den Tempel herum.

Phechabun ist reich an Natur insbesondere im Norden sind mehrere Nationalparks, die mit wunderschönen Orten aufwarten können. Khao Kho ist die Region mit der meisten touristischen Anziehungskraft.

Namtok Man Daeng (Tagesziel)

ein 32 stufiger Wasserfall in Huai Nam Man, umgeben von immer grünen Wäldern, der das ganze Jahr über Wasser führt. Der Ursprung kommt vom Gipfel des Phu Man. Für jede Stufe dieses Wasserfalls gibt es einen Reim, der die einzigartige Schönheit und seine Beschaffenheit beschreibt.

Phu Thap Boek (On Tour)

Dieser Berg ist die Heimat der Hmong, einer aus China stammenden Ethnie, die hauptsächlich christlichen Glaubens ist. Das Gebiet liegt 1.768 Meter über dem Meeresspiegel und wird oft als der höchste Punkt in der Provinz bezeichnet. Bergiges Gelände und große Höhen garantieren ganzjährig kühles Wetter.

Von Dezember bis Januar, während der kühlen Jahreszeit, sind die Hügel mit Kirschblüten bedeckt und somit die perfekte Zeit für einen Besuch. Während der Regenzeit verschlingen Nebel die Berge bei Tag und Nacht und so hat der Ort den Spitznamen „The Misty Town“ bekommen.

Si Thep Historical Park (Tagesziel)

Im Si Thep Historical Park stehen die Ruinen des antiken Phetchabuns: Si Thep die altertümliche Stadt, ursprünglich Mueang Aphai Sali genannt. Es wird angenommen, dass es während der Hochzeit des alten Khmer Reiches gebaut wurde und nicht weniger als 1.000 Jahre alt ist. Die historische Stadt ist von einem Graben und einem Hügel umgeben; Im Inneren sind Teiche und Sümpfe zu sehen.

Zu den Attraktionen gehören die Informationszentren in denen antike Überreste und wechselnde Exponate zur Geschichte und Archäologie des historischen Parks Si Thep ausgestellt sind. Der Prang Song Phi Nong Turm, einer von mehreren Türmen im Khmer Stil, ist auch bemerkenswert. Gebaut im 11. oder 12. Jahrhundert im Baphuon Stil der Khmer Kunst während der Angkor Wat Epoche. Das Khao Klang Nai Ancient Monument, in der Mitte der Stadt gelegen, wurde noch früher gebaut, zwischen dem 6. oder 7. Jahrhundert. Stuckstatuen von Menschen und Tieren schmücken seine im Dvaravati Stil gefertigte Basis. Eine Zeremonie wird jährlich in hochverehrten Chaopho Si Thep Schrein abgehalten.

Nam Nao National Park (Tagesziel)

Der Nam Nao ist ein riesiger Wald, der größtenteils unberührt geblieben ist. Seine Kiefernwälder, Wiesen und unberührten Urwälder beherbergen eine große Anzahl von Tieren, darunter Elefanten, Raubkatzen und mehr als 100 Vogelarten. Zwischen Dezember und Januar fallen die Temperaturen auf 2-5 Grad Celsius.

Höhlen und Wasserfälle sind die Hauptattraktionen des Parks und erstrecken sich über weite Gebiete. Zum Beispiel liegt Tham Pha Hong 300 Meter abseits der Hauptstraße im Norden und ist ein wunderschöner Aussichtspunkt mit Stalaktiten und Stalagmiten. Phu Kum Khao Pinery ist 15 km von der Hauptstraße entfernt, wo Kiefern dicht und üppig wachsen. Die Nam Tok Heo Sai und Nam Tok Sai Thong Wasserfälle sind 1 Kilometer bzw. 1,5 Kilometer abseits der Hauptstraße bei km. 67.

Phu Hin Rong Kla National Park (On Tour und Tagesziel)

Der Phu Hin Rong Kla National Park umfasst eine Fläche von ca. 20.000 Hektar (76.750 Mg). Es gibt hier viele verschiedene Landschaften einschließlich Wasserfälle, üppige Wälder und felsige Ebenen. Der höchsten Punkt ist auf 1.617 Meter über dem Meeresspiegel. Die verschiedene Felsformationen mit Spalten und unebene Oberflächen bilden faszinierende Muster. Es sind viele historischen Stätten zu sehen, die Schauplatz des Konflikts zwischen 1965 und 1982 waren, als der heutige Park das Hauptquartier der kommunistischen Partei Thailands war. Das Gebiet wurde von der Regierung als rote Zone eingestuft in dem 15 Jahre lang die Schlacht zwischen der Royal Thai Army und der kommunistischen Partei statt fand. Phu Hin Rong Kla war aufgrund seiner bergigen Beschaffenheit ein wichtiger strategischer Ort, da er gut zu verteidigen war. Der Konflikt  endete 1982, als die Regierung den Mietgliedern der kommunistischen Partei Thailands eine Amnestie gewährte, was dazu führte, dass Phu Hin Rong Kla 1984 zum Nationalpark wurde. Stille Zeugen dieser Zeit sind die rustikale Versammlungshalle, die politischen Schule und das Verwaltungsgebäude. Entlang des Pfades nach Lan Hin Pum sind Felsformationen, die die Aufständischen als Schutz vor Luftangriffen benutzten. Das nahe gelegene Hauptquartier ist heute ein Museum, das Waffen und medizinische Instrumente ausstellt, die von der kommunistischen Partei benutzt werden. Ein weiterer Weg führt nach Pha Chu Thong, wo sich die rote Siegesflagge der kommunistischen Partei befindet. Für Touristen und Besucher ist es möglich in Unterkünften oder Zelten dort zu übernachten.

Khao Kho (On Tour und Kurzziel)

Chillige Temperaturen während des ganzen Jahres und unschlagbare Aussichten haben KhaoKho zu einer der berühmtesten Touristenattraktionen der Provinz Phetchabun gemacht. Die Khao Khom Gebirgskette umfassen eine Vielzahl von kleinen und großen Bergen in der Region. Serdang Bergbäume, oder „Ton Kho“ in Thai, säumen die Berge und verleihen den Bergen ihren Namen. Eine Reihe verschiedener Waldformen sind hier zu finden, Laub-, Kiefer- und immergrünen Wälder.

Zwischen 1965 und 1982 war die Gegend von Khao Kho Schauplatz von militärischen Auseinandersetzungen zwischen der thailändischen Armee und aufständischen Kommunisten, die hier in der Berglandschaft ein Rückzugsgebiet einrichten wollten.

In KhaoKho liegt auch das Haw Memorial, eine Erinnerungsstatue für die Milizionäre der Spezialeinheiten der Division 93, die in Khao Kho kämpften und dabei ihr Leben verloren.

Than Itthi (Weapon Museum) (Tagesziel)

eine Befestigung aus der Zeit der Kämpfe zwischen thailändische Militärs und kommunistischen Aufständigen. Heute ist hier ein Museum beherbergt, was die Kämpfe zum Thema hat. Einst eine strategische Basis, so ist es heute ein Aussichtspunkt mit herrlichen Blick über die Landschaft. Das Museum, zeigt Kanonen, Panzerreste und Waffen, die in der Schlacht um Khao Kho eingesetzt wurden.

Traditionelle Märkte

Den älteren Städten im norden Phetchabuns ist es erspart geblieben von einem 4 spurigen Highway durchtrennt zu werden. Hier gibt es noch den traditionellen Stadtkern in dessen Zentrum die Markt liegt. Hier tummelt sich das Leben seit eh und je. Ein Gang über so einen Markt ist für einen Touristen (Farang) fast schon ein Abenteuer.

Moo Kata (Thailändisches BBQ)

Der Ursprung des Moo Kata (wörtlich übersetzt „Pfannenschweinefleisch“) liegt in Korea, von wo er sich nach Thailand ausbreitete. Im Gegensatz zur koreanischen Version des Grills verwendet der thailändische Kohle anstatt eines Gasherdes. In Thailand und Malaysien gibt es eine große Anzahl an All-you-can-eat „Moo Kata“ Restaurants, die den Grill in ihr Geschäftskonzept integriert haben, da es einfach zuzubereiten ist und eine Vielzahl an Gerichten ermöglicht.

Die speziell geformte und nach oben gewölbte Grillauflage, meist aus Metall, wird in die Mitte des Esstisches gestellt. In die Suppenrinne gibt man, ähnlich dem Fondue, eine Brühe aus unterschiedlichen Zutaten oder auch nur kochendem Wasser. Auf die gewölbte Grillfläche wird das Fleisch gelegt, wobei durch die spezielle Form des Grills der Bratensaft in die Brühe läuft.

Typische Zutat ist in dünne Scheiben geschnittenes Fleisch, meistens Schweinefleisch, aber auch Rind, Huhn, Lamm, Fisch und Meeresfrüchte. In der Suppe wird Gemüse jeglicher Art und meistens auch Nudeln gekocht. Zu dem Gericht werden üblicherweise scharfe Saucen, wie Nam Yam, gereicht.

Hausfloss

Einen Tag an einem der zahlreichen Stauseen verbringen, oder besser auf dem See. Auf kleinen Schilfhausbooten wird man auf den See gezogen. Per Handy oder Funkgeräte kann man sich traditionelle thailändische Gerichte bestellen, die frisch zubereitet zu einem gebracht werden. Das klare Quellwasser lädt zur einer Abkühlung ein. (Tagesziel)

Thai-Massage

Die traditionelle Thai-Massage (TTM) ist ein System von Massage-Techniken, die in Thailand unter der thailändischen Bezeichnung Nuat Phaen Boran bekannt ist, was wörtlich übersetzt „Massieren nach uraltem Muster“ bedeutet. Im westeuropäischen Raum nennt sie sich auch Thai-Yoga-Massage. Die Thai-Massage besteht aus passiven, dem Yoga entnommenen Streckpositionen und Dehnbewegungen, Gelenkmobilisationen und Druckpunktmassagen.

Zehn ausgewählte Energielinien, die nach ayurvedischer Lehre den Körper als energetisches Netz durchziehen, werden über sanfte Dehnung und mit dem rhythmischen Druck von Handballen, Daumen, Knien, Ellenbogen und Füßen bearbeitet. Die Thai-Massage findet bekleidet auf einer Bodenmatte statt. Eine klassische Thai-Massage-Routine für einen Patienten ohne besondere Beschwerden besteht aus mindestens 77 einzelnen Behandlungstechniken und benötigt wenigstens 1½ Stunden.